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Aktueller Stand der Kirchenrenovierung (März 2011)

1. In der Bauausschusssitzung vom 23. November haben die Mitglieder des Bauausschusses zusammen mit Architekt Streck (Architekturbüro Nagler) die Ausschreibung nochmals überarbeitet.
Es liegt eine neue Kostenschätzung des Architekturbüros vor (die alte stammt von Dezember 2007).
Es wurden Sparpotentiale festgestellt (86.500 €): Küche, Garderobe, Schränke, Altar, Eigenleistung (yes we can), Gas statt Pellets.
Einsatz von Eigenleistung und „Yes we can“ in der Bauvorbereitungsphase Februar und März.
Es wurden herausgenommen: Realisierung des Aufzugs zum jetzigen Zeitpunkt (bauliche Option allerdings vorhanden), Empore inkl. Treppe.
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren liegt die derzeitige Kostenschätzung bei 1.850.709,99 €.
Vieles wird „optional“ ausgeschrieben, um bei der Vergabe „Entscheidungsspielräume“ zu erhalten.
Alle Gewerke werden zeitgleich ausgeschrieben.
Unser Ziel: Bei der Vergabesitzung haben wir eine fundierte Kostenübersicht auf der Basis der abgegebenen Angebote.

2. Unterstützung durch die Landeskirche, Transparenz zur vorgeordneten Stelle.
Herr Illig vom Bauamt im Landeskirchenamt ist in vollem Umfang von unserer Situation informiert, bekommt alle Informationen vom Architekturbüro Nagler und von Seiten der Kirchengemeinde.
Es herrscht dabei gutes Einvernehmen, vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
Herr Illig wird sich mit dem Architekturbüro Nagler in Verbindung setzen, um die Kostenschätzung zu überprüfen;
gegebenenfalls Veränderungen mit Architekturbüro Nagler besprechen;
das Ausschreibungsverfahren begleiten;
die eingehenden Angebote nach Prüfung durch Architekturbüro Nagler vorprüfen;
die Angebote mit entsprechender Empfehlung an den Bauausschuss weiterleiten.
Die vorgeordnete kirchliche Behörde ist im vollen Umfang mit unserem Projekt befasst. Herr Illig äußerte dabei ganz eindeutig den Willen von Seiten der Landeskirche (des kirchlichen Bauamts), dieses Projekt zu realisieren.

3. Preisentwicklung
Rein spekulativ ist, wie sich die Preise auf dem Baumarkt weiter entwickeln. Die ehrlichste Antwort: Wir wissen es nicht.
Die Tatsache: Wir werden es nach erfolgter Ausschreibung wissen und dann entsprechend handeln.

4. Handlungsoptionen
4.1. Die Ausschreibungsergebnisse sind so, dass wir innerhalb des Finanzierungsplanes bleiben – alles wunderbar und los geht’s.
4.2. Die Ausschreibungsergebnisse sind so, dass wir den Finanzierungsrahmen nicht halten können – Nachverhandlung mit der Landeskirche betreffs der Finanzierung – erst ein kirchenaufsichtlich genehmigtes Projekt mit stimmiger Finanzierung kann und wird durchgeführt werden.

5. Derzeitige Planung
Unter der Voraussetzung, dass die Vergabesitzung des Bauausschusses den Erwartungen entspricht:
Bauvorbereitungen im Kellergeschoss (Februar/März)
Bauvorbereitungen im Kirchengeschoss (März/April)
Baubeginn geplant für April

6. Orgel
In der Sitzung am 9. Dezember hat der Kirchenvorstand beschlossen, mit Orgelbauer Zeilhuber, Sonthofen, weiter zusammen zu arbeiten. Das Projekt soll – möglichst kostensparend – mit Herrn Zeilhuber vorangetrieben werden. Eine Beauftragung kann erst erfolgen, wenn ein schlüssiges Konzept mit Finanzierung vom Kirchenvorstand im Einvernehmen mit dem Orgelsachverständigen Herrn Bunge beschlossen worden ist.
In jedem Fall gehört der Finanzaufwand Orgel in den Bereich der Eigenleistungen der Kirchengemeinde. Für die Orgel gibt es keine Zuschüsse, weder kirchlich noch staatlich!
Sie ist ein ganz eigenes Spenden- und Finanzierungsprojekt.
Unser Ziel ist es, dieses Paket möglichst im Gesamtvolumen der 1,8 Millionen und den darin enthaltenen Eigenmitteln der Kirchengemeinde unterzubringen.

7. Informationsfluss
Ich werde immer wieder über den aktuellen Stand unterrichten.
Abonnieren Sie hierzu am besten entsprechend den „Informationsdienst Christuskirche
Wer genauere Informationen möchte, kann sich gerne an mich, Pfarrer Grötzner wenden.
Es geht um Ihre Kirche, Sie sollen gut informiert sein.

Aktueller Spendenstand Kirchenrenovierung:
41.692,84 € (März 2011)

 

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